Das Regelwerk der RiesterRente

Die Riester - Rente ist aufgrund der gesetzlich vorgegebenen Vorschriften und Regelungen sehr kompliziert. Diese Vorschriften und Regeln sind meist im Sinne des Verbrauchers, aber genau deshalb ist die Riester – Rente bei den Anbieter wegen dieser Regeln so unbeliebt.

Der wichtigste Punkt bei der Riester – Rente ist die Zertifizierung. Durch diese Zertifizierung werden bestimmte Mindestvoraussetzungen bestätigt.
Jedes einzelne Finanzprodukt, das der privaten Altersvorsorge nach Riester dienen soll, muss von der Zertifizierungsbehörde bei der Bundesanstalt für die Finanzdienstleistungsaufsicht bescheinigt bekommen, dass es den Förderungsvorschriften entspricht.

Die Zertifizierung sagt aber nicht über die Rentabilität aus, ob sich eine Anlage in das zertifizierte Produkt lohnt oder sinnvoll ist. Der Anbieter muss sie umgehend darüber informieren, wenn ein Zertifikat entzogen wurde.

Sie müssen jährlich von Ihrem Anbieter über den Stand ihrer Riester – Rente informiert werden. Diese Informationspflicht muss folgende Punkte enthalten:

  • das bisher gebildete Kapital
  • die Verwendung des eingezahlten Geldes
  • die bisher erwirtschafteten Erträge
  • ethische, soziale und ökologische Grundsätze der Kapitalanlage

Der Anbieter muss sie vor Abschluss eines Riester-Vertrages über die Rendite seines Riester-Produkt informieren, also darüber wie viel Ertrag sein Produkt bringt. Laut Gesetz sollen die Anbieter verschiedene Verzinsungen hochrechnen: zu 2,4 und 6 Prozent. Auch muss der Anbieter über das Risikopotenzial informieren.